Workshop für pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen in der Kinder- und Jugendarbeit
Der Roman „Mädchen zwischen den Zeilen“ ist nicht nur als ein Jugendbuch zu verstehen, das gut in den Schulunterricht passt, weil es neuere deutsche Geschichte anfassbar macht. Und nichdt nur eine Begegnung mit Institutionen, die eigentlich auffangen sollten (Familie, Staat), stattdessen aber erdrücken, wenn sich junge Menschen frei entwickeln wollen…“(Christian Kühn, Kibum Oldenburg).
Der Roman ist darüberhinaus eine narrative Fallvignette, die eine Brücke zwischen Theorie und Praxis bildet, wenn es darum geht, in Workshops oder Weiterbildungen für Traumapädagogik traumainduzierte Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen zu verstehen. Er dienst als Grundlage um Täter:innenstrategien zu erkennen und benennen zu lernen. In einem geschützten Reflexionsraum ermöglicht Literatur einen emotionalen Zugang, ohne reale Fallakten zu nutzen. Es kann eine traumapädagogische Grundhaltun entwickelt werden, die nach und nach Sicherheit im Umgang mit belastenden Themen gegenüber Betroffenen bietet.
In Zusammenarbeit mit Dozenten für Traumapädagogik. Reichung von fachlich fundierten Handouts.
Dauer: 3 bis 4 Stunden, nähere Informationen über Anfrage.